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austerisation …

nur zu gerne würde ich mich entpuppen, als etwas, als ein jemand. doch alles, was ich zustande bringe, ist ein inmichzusammenrollen, eine schnecke, eine auster, die man nicht öffnen kann.

ich vermesse das innere des ich:raums, die luft die mir bleibt, und ermesse nicht den schmerz der anderen.

ich absorbiere alles und kann doch nichts wiedergeben, moleküle, die an den wänden meiner überheblichkeit prallen, schlagen wieder bei mir auf, tun aber nicht weh.

was ich spüre ist jenseits jeder menschlichen schmerzgrenze, und stecknadelgroß. ein stumpfes prickeln, meine nerven sind gekappt und treiben tot im fluss, irren wie kaulquappen richtung einer dieser ozeane, vielleicht.

mich gibt es nicht.

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

4 Antworten zu “austerisation …

  1. wenn man alles in sich aufnimmt ohne etwas wieder los zulassen … platzt man … einfach mal Luft machen… laut oder leise… das hilft schon manchmal wieder klarer denken zu können und man fühlt sich etwas befreiter …

    lg tb

    • Danke. Das ist zwar ein guter Tipp. Aber ich kann mich leider nie ganz fallen lassen, oder mich dem angestauten Gefühls- oder NichtGefühlspaket entledigen; die Pratikel wie aus einen Heißluftballon:Sandsack rieseln lassen, um aufzusteigen, -wohin auch immer-, will mir einfach nicht gelingen.

  2. Call Me Appetite ⋅

    „mich gibt es nicht“ mehr?

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