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World Book and Copyright Day …

Mein Leben spielt sich zwischen hochpeitschender Antriebslosigkeit und blanker Todessehnsucht ab, aber um überhaupt wieder etwas von mir lesen zu lassen, nehme ich den heutigen,  sogenannten Welttag des Buches zum Anlass. In der Bloggerszene hat dieses Ereignis wegen irgendeines merkwürdigen Verschenk.und.Gewinn.Wettbewerbs diesmal fast schon den Stellenwert eines bibliomanischen Halloween erreicht.

Nichtsdestoweniger:

1.Ein Buchtrailer, den ich zufällig auf der SuhrkampVerlagsSeite entdeckt habe, und der offensichtlich in Margate gedreht wurde [Reinhold müsste mir jetzt dringend Recht geben], also genau an dem Ort, den ich letzten Spätsommer besucht habe und an den ich mich oft zurückwünsche:

 

 

2. Einer der schönsten Romananfänge:

„Wir ähneln denen, die wir hassen, mehr als wir denken. Und deshalb glauben wir, dass wir denen, die wir lieben, nie ganz nah sind.“

[aus Albert Sánchez Piñol, Im Rausch der Stille, S. Fischer, Frankfurt a.M., 2008]

 

 

3. Joachim Meyerhoff ist Wiener Burgschauspieler und Autor. Vom Aussehen her erinnert er mich an den damals noch jungen und kahlgeschorenen Woody Harrelson in Natural Born Killers.

Sein erstes literarisches Werk Alle Toten fliegen hoch: Amerika liegt als Paperbackausgabe als einer der next best reading events [hoffentlich trügt diese Lesevorfreude mich nicht] auf einen meiner SUBStapel …

Das Nachfolgebuch handelt von seinen Erfahrungen als Sohn des Direktors einer norddeutschen Kinder- und Jugendpsychiatrie, heißt  Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war , ist vor kurzem erschienen und wird werbewirksam durch den Autor propagiert.

Bei Willkommen Österreich z.B.:

Schon beim ersten Willkommen Österreich Auftritt 2012 gab er sich, was Eigenmarketing betrifft, im positiven Sinn sehr charismatisch:

 

 

4.  Wenn man in diesem Blog ein bisschen runterscrollt, kann man eine von mir seit Januar diesen Jahres geführte, allerdings unkommentierte, Buchliste finden [read! read! read! heißt die Kategorie].

 

 

5. Ein Zitat aus Das Schwein unter den Fischen von Jasmin Ramadan, den Roman, den ich momentan wechselseitig zu Clemens J. Setz‘ Indigo lese:

„Stehst du eigentlich auf Frauen?“, frage ich.

„Nee, also nicht so wie du jetzt meinst. Also ich würde theoretisch nichts ausschließen, aber eigentlich nicht, wieso?“

„Weil du so cool bist.“

„Und deswegen muss ich ’ne Lesbe sein? Du bist ja beschränkt.“

„Wahrscheinlich. Aber die coolste Person, die ich kenne, ist meine Tante, und die ist eben ’ne Lesbe.“

„Aber sie ist doch nicht cool, weil sie lesbisch ist, oder?“

„Nee. Und eigentlich ist sie auch nicht ganz dicht.“

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Über midlifelover

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