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et maintenant …

Mit mittelschweren Kopfschmerzen aufwachen, ist wahrscheinlich schon das erste Anzeichen, dass es heute nicht ganz leicht werden könnte, diesen Weihnachtsfamilienzusammenkünften formgerecht entgegen zu treten. Ich hasse diese Tage und habe mich am Wochenende auch wieder vor:eskapiert. Dieses SichNichtAusliefern(Wollen) sondern hingebungsvolle Hingeben stellt sich immer mehr als das beste und einzige Mittel heraus, über der eigentlichen Traurigkeit hinaus noch einen Zustand zu erleben, der einen optimaler abstumpfen lässt.

So ganz klappt das natürlich nie. Man ist, wer und was man ist, egal wie viele Anstrengungen man unternimmt, ein Anderer zu sein.

Jetzt könnte ich davon erzählen, dass meine Welt nicht nur grau in grau ist, sondern auch einige helle, vielleicht sogar glanzvoll zu nennende Punkte (Nebelbänke) aufweist. Dass ich es z. B. geschafft habe, innerhalb einer Woche zwei Mal ins Kino zu gehen und es in diesem Zusammenhang zwei der schönsten und nachhaltigsten Ereignisse waren:

Inside Llewyn Davis und La Vie d’Adèle, Chapitre 1 et 2 (Blau ist eine warme Farbe).

Zwei Filme, die mich jeder auf seine Weise tief  erschütterten und doch mit einem positiven Gefühl  in die Wirklichkeit entließen. Falls jemand von Euch in letzter Zeit auch im Kino gewesen sein und auch einen dieser Filme angeguckt haben sollte, würden mich Eure Eindrücke interessieren.

Ok.

So langsam sollte ich mich abschminken, oder zumindest eine dem heutigen Tag angemessene Maske aufsetzen …

 

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

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