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fortune cookies are out …

Und gestern dann: die monatliche eat-drink-and-kotz-as much as you like -party. Mittlerweile habe ich mir ein paar skills zugelegt, die mich diese einstündige Fressen-ohne-selbst-gefressen-zu-werden-Orgie einigermaßen unbeschadet überstehen lassen: natürlich muss auf meinem Teller immer etwas sein, auf dass ich zurückgreifen kann, mir in den Mund schieben kann, nicht zu groß und nicht zu klein, aber der darauffolgende Kauprozess muss so intensiv dargestellt werden können, dass niemand auf die Idee kommt, mich anzusprechen, weil ich höchstens ein Nicken oder Kopfschütteln zustande brächte. Klappt leider nicht immer, weil es ja auch ab und zu kleine Pausen entstehen, und ich ja auch für Nachschub sorgen muss (sowieso ein Kunst: das angemessene Befüllen des Tellers: randvoll sieht maßlos aus (fragt mich lieber nicht, wie viele FrühstückerInnen ihre Teller bis zum Erbrechen und darüber hinaus zuschütteten); zu wenig (am liebsten würde ich mich nur mit einem winzigen Brotstück und einer Scheibe Käse bewaffnen) erweckt den Verdacht auf atypisches Essverhalten (wobei ich aufpassen muss, dass mich meine inzwischen leicht eingefallenen Wangen nicht als Essgestörten enttarnen. Momentan rasiere ich mich deshalb auch in relativ großen (meist zweiwöchigen) Abständen, so dass meine Wangenknochen immer von einer mehr oder weniger dichten Bartschicht bedeckt bleiben: taktische razor days (eigentlich ja: shaving days, aber ich mag diese zwei Rs und das mittige Z in razor; überhaupt ein sehr schönes Wort, vor allem, wenn man es betont ausspricht)  sind Freitag Abend oder Samstag Vormittag, um Montag zumindest wieder ein paar Stoppeln im Gesicht aufweisen zu können).

In der Regel ist es so, dass es für mich nur für ein knappes „Ja“ oder „Nein“ oder eine nicht zu eindeutig definierbare Mimik reicht. Schlimm sind selbstverständlich die Zeiten, in denen man am Buffet  (allein dieses Wort !)  stehen muss, und dann von dieser grausamen Fülle verschiedenster Produkte (Wurst, Käse, Obst, Kuchen, Dips, Oliven, gefüllte Tomaten, Mozzarella Sticks, Nudelsalat, etc: totales, wirres cockaigne (auch wieder so ein herrlicher Begriff, der so unglaublich gut mit diesem anderen englischen Wort cocaine korreliert, und beiden Termina liegt ja eine potentielle Sucht zugrunde, was wiederum ziemlich awesome ist …) erschlagen und angewidert wird.

Zustand vor/während/ nach dem Fress- und Trinkgelage: sehr viel innerer Schweiß;  ich hoffe, dass es mental  so kräftezehrend wie ein Marathon war: ich wünsche mir,  die Hälfte der bei dieser Sitzung  zu mir genommenen Kalorien gleich wieder verbrannt zu haben …

Was die Nahrungszufuhr in den Tage unmittelbar davor und danach betrifft: fast ausschließlich Tee, Obst … etwas Salat.

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

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