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„du bist leicht wie eine feder“ …

Und:„Deinen Körper möchte ich haben„. Mit vollster Überzeugung ausgesprochen, überraschte mich die Ex:Schwiegermutter mit diesen Aussagen, als wir gestern gemeinsam ein paar Holzplatten vom Dachboden in die ehe:malige Wohnung trugen (Alice renoviert, verlegt Laminat, streicht Wände …)  . „Glaub mir, das willst du nicht!“, sagte ich. Ich denke nicht, dass sie verstand, was ich damit meinte.

Wie hätte ich ihr erklären können, dass das Alles  ein täglicher Kampf mit sich selbst ist, ein Kampf gegen den ansteigenden Hunger, gegen den steigenden Druck, doch etwas zu essen, nicht zu viel, aber genau so viel, um dieses nagend/ätzende Bauchgefühl in den Griff zu  kriegen.

Und gleichzeitig die Überlegung, sich maßlos vollzustopfen, ohne auf die Menge (und den Fettgehalt) zu achten. Es ist immer dieser acid test, diese Kraftprobe zwischen äußerster, nicht nur körperlicher Enthaltsamkeit und rücksichtslosem Exzess.  Ich horte über ein Dutzend ChipsPackungen, und genauso viele Tafeln Schokolade … in unmittelbarer Nähe, zum Greifen nah, und doch so fern.

Aber gerade ist alles gut: ich sitze an meinem Schreibtisch, trinke Tee, und lasse ab und zu meinen Blick nach draußen gleiten, auf die hereinbrechende Dämmerung: die Nacht ist meine Gefährtin.

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

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