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66.1 and still …

losing weight … das Einzige, das ich wirklich perfekt beherrsche: mich systematisch an den Abgrund zu fahren. Die Perspektive von hier aus ist auch einfach zu atemberauschend.

Und immer wieder stelle ich Vergleiche an, das kann ich auch ganz gut, in jeder Hinsicht, vor allem Körper- und Gewichtsvergleiche, mit dem Ergebnis, dass ich fett und unförmig  bin, aber mein Körper dann vielleicht doch hoffentlich noch nicht  die Qualität Leonardo diCaprios  (wenn man z.B. das vor(?)letzte Gala Cover als Anschauungsmaterial nimmt) erreicht.  Ja, vielleicht sollte ich mal es mit fat & famous versuchen, diese Kombination hatte ich noch nicht. Ok, dazu fehlt mir eindeutig dieses Rampenfieber:Gen. Und natürlich:  Ta …wait for it ….lent.

Meine Gedanken kreisen immer nur in eine Richtung, wiederholen sich, aber weder U- noch Re:Turn. Eine schlangenförmige Einbahnstraße ins langweilig Unendliche. Und wer will schon schlaflose Nächte?! Ich bin weder virtuos eloquent noch schön genug, um auch nur in die Nähe eines 15MinutenRuhmStadiums kommen zu können ( ich weiß, Warhol wies seinen 15 minutes of fame  eine andere Bedeutung zu).

Ach ja: ganz wichtig: Charisma, that certain something. Etwas Außergewöhnliches. Ein Blick, einen Sound, eine  Geste mit hohem Wiedererkennungswert, oder besser noch: Identifikationscharakter. Egal ob man Schauspieler, Schriftsteller, Musiker oder (bildender) Künstler ist: es geht immer um eine besondere Ausdruckskraft.

Berühmtheit heißt verstärkte Aufmerksamkeit, Öffentlichkeit, Q&A (Interviews und ähnliche FrageAntwortSpiele), the wohle schmear, Paparazzi (immer und überall fotografiert, zu Tode fotografiert werden). Auch Erwartungshaltung. Innerer Druck: als Heath Ledger erfuhr, dass er für seinen ersten großen Film auch auf Werbetour gehen musste, diese ganze Öffentlichkeitsscheiße, schloss er sich erstmal eine halbe Stunde auf der Toilette ein und heulte haltlos).

Berühmt sein bedeutet … (öffentliche) Kontrolle, Selbstinszenierung, …  missverstanden zu werden, tendenzielles shit storming. 

Berühmt wider Willen: eine sich einschleichende Einsamkeit. thoughts of death. Drogendämonen …

Ok. Alles nur wieder unsortierte, wirre Gedanken, zu mehr bin ich nicht in der Lage. Und ich weiß auch nicht genau, worauf ich hinauswollte … schreiben und ordnen fällt so unglaublich schwer. Jedes Wort ein Klotz aus Beton …

 

 

 

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

2 Antworten zu “66.1 and still …

  1. extremophil ⋅

    Ist gerade der erste Eintrag, den ich von Dir erwische:
    Ich lebe noch und so, aber ich kriege es derzeit einfach kein bisschen auf die Kette, Deine Mail zu beantworten… Ich habe das zwar im Hinterkopf, aber irgendwie… Es ist acht Uhr abends, vor zwei Stunden kam ich aus der Uni, jetzt bin ich durch mit Sport und Duschen und jetzt muss ich noch Essen machen und rein theoretisch nochmal Unizeug und ach… Ich habe Kopfweh und mag ins Bett.

    Sorry, Frank.

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