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e:may:tioned …

Der Mai ist nur die Fortführung (was das geistige Klimakterium betrifft) des Vormonats April. Nirgendwo ein Silberstreifen in Sicht, aber auch keine nennenswerten (Ein)Brüche, nur der übliche Kampf (immer mehr Nach.geben; Akzeptieren etc; Nihilismus, Perfektionismus: und deren Gegenströmungen) mit den äußeren Elementen, die Binnenglieder halten bizarrer Weise stand.

Der input steht in keinem Verhältnis zum Auswurf:  nach Innen gerichtete Ideen, die mir, sobald ich sie aus dem Kopfgefängnis befreien will, entweichen.

Äußerste verbale/körperliche Zurückhaltung trifft auf  emotional unhappiness und minutenlange, stille Ausgeglichenheit.

 

 

Es gibt Dinge, die mich auffangen. Die mich transfusionieren, eine  wie auch immer zugeführte daseinserhaltende Nahrung, die der körpereigenen Schwerkraft entgegenwirkt.

Neben der Literatur (aktuell lese ich Lethems‘ Der Garten der Dissidenten: ein so far überwältigender Roman, auch die Übersetzungsleistung von Ulrich Blumenbach) , und Filmen (u.a. die ersten Staffeln Deadwood und Lost: eine etwas verspätete visuelle Wahrnehmung meinerseits, aber diese Serien überdauern zum Glück die Sende- und DVD:Release:Termine: besonders interessant ist die Figurenvielfalt,  in beiden Serien & die  Tiefe der einzelnen Charaktere;  und besonders faszinierend: die  komplexen, gruppendynamischen Prozesse) hält mich die Musik  am Leben.

Falls jemand dieses Mixtape tatsächlich bis zum Schluss anhören sollte, könnte er aufgrund dessen wieder mal ein augenblickliches, aber nichtsdestoweniger unvollständiges Psychogramm von mir erstellen:

1. quiet the mind -iamx

2. don’t give up – feist feat. timber timbre

3. hedi hedi – omar souleyman

4. i don’t know you anymore – aretha franklin

5. day dreamin – anthony hamilton

6. i’ve got the world on a string – tony bennett

7. cosmic love– florence and the machine

8. the devil is a lie – rick ross

9. comme une ombre – saez

10. this place is death – deftones

11. pills and paper – elvis costello

12. smoke – moddi

13. lonely in gold – maximilian hecker

14. crazy – patsy cline

15. we own the sky – m83

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

4 Antworten zu “e:may:tioned …

  1. Call Me Appetite ⋅

    saez, sehr schön 🙂

    • Naja, nach wie vor versuche ich bei allem Indie/Alternative:Lastigen (die Kategorien sind natürlich fragwürdig) noch second ears für französische Musik zu haben, wobei dieses Genre in Germany (in der Schweiz (wegen der 4Sprachigkeit?) ist es glaube ich anders) ein relatives Nischendasein fristet (mal abgesehen von Massenphänomenen wie Zaz oder Stromae, die ich aber dennoch auch gut finde).

  2. Call Me Appetite ⋅

    zaz mag auch ich sehr. ich glaub die mögen alle. letzthin in katalonien währen dem essen bei einem spanischen chinesen spielten sie ihren einen grosse hit da (name weiss ich jetzt grad nicht) auf irgendeiner random playlist. sehr schön war das, wie generell die ganze playlist des ipods (welcher eigentlich hätte meiner sein können)… und das essen war auch gut, sonst hätten wir nicht den letzten abend da nochmals verbracht….

    • Naja, Zaz stößt wahrscheinlich deshalb auf so breite Resonanz, weil sie meisterhaft mit gewissen Musik-Klischees arbeitet. Dieses intime Pariser StraßensängerInnenFlair z.B., das sie auch vor einem großen (Konzert)Publikum erzeugen kann …

      Ich stelle mir gerade deinen spanischen Chinesen und seine doch irgendwie atypische Playlist vor. 😉

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