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schwer, verständlich …

It always feels kind of wrong. Weil ich nicht so bin. Weil das, was ich hier schreibe, mein eigentliches, reales Ich  nur unzureichend widerspiegelt.  Es ist noch nicht mal ein Bruchteil des Menschen, der ich bin oder sein möchte. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass das eine grundlegende Tatsache ist, dass das virtuelle Bild, das man von sich schafft, nie der körperlichen Person entspricht, dass es da immer Abweichungen, egal in welche Richtung, gibt. Es existieren zu viele Fehlstellen, zu viele gaps.

Die Frage, wer ich wirklich bin, oder welches Bild ich nach Außen hin abgebe, und dieses Missverhältnis und die damit verbundene traurige Wut, nie das ausdrücken zu können, was sich tief  in mir drin abspielt, bringt mich zur Verzweiflung, dieser Mangel an Präzision, ganz egal, wie haargenau  ich versuche, meinen Gefühls- und Gedankenhaushalt verständlich zu machen.

Außerdem bleibt immer der Wunsch, dass es wenigstens einen Menschen gäbe, der diese Unbeschreibbarkeit des Binnen-Ichs nicht nur begreift, sondern auch umfänglich nachvollziehen kann. Vielleicht hat dieses  krankes Verlangen nach einer solchen Intimität seinen Ursprung in der gewollten (und nicht gewollten) Vereinsamung, die sich wie manchmal wie eine angenehm zweite Haut  und dann wieder wie ein nasses Grab anfühlt.

Ich will einfach nur weg. Von mir.

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.....++++***** ??? !!!

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