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Media Monday #157 …

Wie regelmäßig ich dabei sein kann, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen (zukünftige Neuronen-Fails incl.). Inzwischen lassen sich bei mir keine Langzeitprognosen erstellen. Ich war aber immer schon mehr oder weniger beeindruckt von Menschen, die über einen längeren Zeitraum und mit einer unglaublich positiven Hartnäckigkeit einfach ihr Ding machen. Etwas Augen zu und durchziehen, egal mit welchen Risiken oder Anstrengungen es verbunden ist. Respekt also erstmal für Wulf und seine Media Monday Idee, auf die ich wiederum über Bullions Blog aufmerksam geworden bin (irgendwie schließt sich hier ein Kreis; Bullion ist auch einer der BloggerInnen, dessen Posts ich schon seit über 4 oder 5 Jahren verfolge (wobei es mit Kommentaren meinerseits …  naja, lassen wir das lieber).

Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ähm, ja … vorsätzlich wieder ein bisschen mehr (soziale Vernetzung) Struktur für mich …  und dass ich daher ab heute (bis zu einem endlichen ∞  …) nun auch bei diesem Fill-In Projekt dabei sein möchte.

 

media-monday-157

 

1. Die einen treten sang- und klanglos ab, andere SchauspielerInnen ruinieren sich ihren Ruf im Alter mit halbgaren Rollen. Jodie Foster allerdings hat es geschafft, mich bis heute in ihren/seinen Rollen zu begeistern, denn sie hat ein mittlerweile doch sehr umfangreiches Spektrum verschiedenster Charaktere vorzuweisen: mal übt sie Selbstjustiz (The Brave One), mal ist sie Wissenschaftlerin (Contact), mal Abenteurerin wider Willen (Nim’s Land), dann FBI-Agentin (The Silence of the Lambs), nur „The Beaver“, bei dem sie auch Regie geführt hat, fand ich -vorsichtig ausgedrückt- etwas schräg … Als Schauspieler würde ich Gene Hackman nennen.  Er hat es geschafft, zum richtigen Zeitpunkt aufzuhören und konnte sich auch irgendwie mit jedem Film steigern (bravourös: in „Runaway Jury“ und natürlich „The Royal Tenenbaums“). 

2. Weil letzte Woche vehement danach verlangt worden ist (und die WM ja schließlich immer noch läuft): Der beste Fussballfilm ist wahrscheinlich Nick Hornbys `Fever Pitch- Adaption (alternativ vielleicht noch „Bend it like Beckham“, wobei ich diesen Streifen eher zu den Coming-of-Age-Filmen zählen würde), auch wenn ich ihn (noch) nicht gesehen habe, weil ich mich für dieses Subgenre nicht übermäßig interessiere; und Fußball  im wirklichen Leben: thanks, but no thanks ! (somit wäre die eventuelle Frage nach der WM auch gleich beantwortet).

3. Wenn es darum geht, eine historische Persönlichkeit zu verkörpern, hat meiner Meinung nach Bruce Greenwood   in Thirteen Days den besten Job gemacht, weil er der Ikone John F. Kennedy am nächsten kommt (vor allem was seine physiognomische Ähnlichkeit mit dem echten US-Präsidenten betrifft) , nebenbei gesagt hat mir der Film noch besser als „JFK“ gefallen (meiner Erinnerung nach taucht dort Kennedy als Filmfigur  gar nicht auf (nur eingepflegtes original-footage-Material, oder täusche ich mich?); kurioser Weise spielt in beiden Filmen Kevin Costner mit …).

4. Früher konnte ich mit dem Genre Horror überhaupt nichts (nicht viel!) anfangen, aber for real (ohne ihn jetzt im besten Sinn ass-kissen zu wollen)  hat Bullion mich bekehren können, weil er mich  mit einer seiner diesbezüglichen Rezensionen (peinlicherweise kann ich mich gerade nicht an den Titel des Films erinnern) auf seinem Blog begeistert hat.

5. Das unsinnigste Merchandise-Produkt, das ich je gesehen habe bzw. nicht gesehen habe, ist vermutlich irgendwas Großes zum Aufblasen oder Aufpumpen/ (Aus)trinken oder Shampoonieren , eine Star Wars Luftmatratze oder ein gefaktes neuseeländisches 0,5 l Herr-der-Ringe-Bier . Das für mich entsprechend beste „item“ übrigens:  so eine handliche DexterMorganPlastikPuppe (gibt’s tatsächlich!): Dexter (vorzugsweise im blutverschmiertem Outfit)  mit seinem baby boy auf dem Arm …

6. Taschenbuch, Hardcover oder eBook? Alle(s) außer eBook. Ich käme mit diesem digitalen Seitenumblättern, das technisch gesehen wahrscheinlich eher ein SeitenScrollen wäre, nicht klar. Ich bin da sehr haptisch (auch olfaktorisch: eBooks sind nun mal geruchlos) und muss mich immer über den gelesenen oder noch zu lesenden Seitenumfang vergewissern, indem ich mit meinem Daumen über den Buchblock fahre, so ein Tick von mir …

7. Zuletzt gesehen habe ich The Fast and the Furious (auf DVD) und das war pretty awesome , weil er trotz der Jahre zeitlos geblieben ist und ich – „don`t blame me“ –  somehow auf  car racing, Paul Walker, Vin Diesel & Co stehe. 

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

10 Antworten zu “Media Monday #157 …

  1. Wortman

    Hackman als Popeye Doyle in French Connection. Unvergessen 🙂

  2. bullion

    Jodie Foster ist eine gute Wahl! Kann ich nur zustimmen.

    „Fever Pitch“ fehlt mir als Hornby-Verfilmung leider noch. Mich hat bisher immer das Thema Fußball abgeschreckt.

    Ha! Zum Horror bewegt. Freut mich! 😉

    Das mit den Büchern geh mir übrigens ganz genauso.

    Was „The Fast and the Furious“ angeht, ist die Reihe komplett an mir vorübergegangen. Autos sind da wie Fußball: nicht von Interesse.

    • Jodie Foster: Im Nachhinein fallen mir noch andere, nennenswerte SchauspielerInnen ein, aber das geht dir vielleicht genauso: sobald man die Media Monday Fragen auf seinem Blog veröffentlicht hat, stellt man fest: verdammt, der die oder das hätte man noch erwähnen können …

      Mit Hornby Verfilmungen tue ich mich immer etwas schwer, sie sind nie so gut wie die literarische Vorlage. Ok, das ist ein Phänomen, was es sicher bei allen Adaptionen bemängeln ließe, aber manchmal ist es so, dass ich mir da eine gewisse, erste Leseerfahrung nicht nachträglich durch eine vermeintlich schlechte Film“übersetzung“ kaputt machen will; weißt du, was ich meine?

      Und ja, du hast mich in die Welt des Horrors eingeführt, wobei ich da auch schon gewisse „Erfahrung“ hatte, so ganz jungfräulich also …

      Bücher muss man immer richtig umblättern, anfassen und gegebenenfalls gegen die Wand schmeißen können (was ich niemals tun würde, aber manchmal könnte mich ein schlecht geschriebenes, langweiliges Buch dann doch zu einer solchen Aktion reizen).

      Bei The Fast and The Furious muss ich dich enttäuschen: ich habe alle 6 Filme der Reihe in einer Box ;-).

      • bullion

        Och, ich kann ganz gut zwischen Buch und Adaption trennen. So fand ich z.B. Hornbys „About a Boy“ als Buch grandios und war vom Film zunächst ein wenig enttäuscht, doch inzwischen mag ich ihn auch. Das sehe ich relativ entspannt.

      • Ja, manchmal klaffen zwischen Buch und entsprechender Filmversion Welten. Ähnlich wie du würde ich die Hornbys „About a Boy“Verfilmung nicht als gravierend schlecht ansehen. Im ersten Moment fehlt da natürlich der Sound der literarischen Vorlage, aber irgendwann kann man dem Film auch gewisse Vorteile abgewinnen: der Soundtrack z.B.

  3. Call Me Appetite ⋅

    also ich finde ebooks gar nicht mal so übel und das mit dem seitenwechseln ist eigentlich ganz einfach ;-). ausserdem habe ich so endlich weider etwas mehr platz in der wohnung….. aber ja, dafür müssen es bei mir in Sachen Musik immer die Originale sein….

    • Vor kurzem hab ich mir ein Tablet zugelegt, man könnte jetzt leichtfertig behaupten, ich würde mich dem Medium EBook annähern. 😉 Aber bis dahin ist sicher noch ein weiter Weg.
      Früher war ich auch Platten- bzw. CDSammler. Inzwischen ist es einfach eine rationale Überlegung, allein schon wegen des fehlenden Platzes, ob ich mir noch mehr analoges Material anschaffe. So ein digitales Speichermedium eröffnet da doch weitaus attraktivere Möglichkeiten. Und Klangeinbußen oder so, kann ich auch nicht feststellen (vielleicht hab ich mir im Laufe der Jahre ja mein Trommelfell ruiniert, wer weiß). Manchmal allerdings fehlt mir das nostalgische Schallplattenknistern, aber auch dagegen gewöhnt man sich ;-).

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