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rest in silence …

Mindmapping funktioniert nicht.

Mein Kopf schlagbohrt ununterbrochen und doch ist da diese immanente Leere. Manchmal weiß ich nicht, was ich denke, noch, was ich nicht denke. Es verschwimmt alles vor meinem inneren Auge.

Ganz selten gibt es klarsichtige  Momente. In denen ich mir über alles, also auch über mich, absolut sicher bin. Momente, in denen ich widerspruchsfrei meine Ziele und Motivationen dulden kann.

Augenblicke, in denen ich ungehindert JA sagen kann.

Meist bin ich vernebelt. Ich kann daher nie wegweisend sein. Meine Tochter, die mich vor ein paar Tagen anrief, um mir von ihrem akuten Liebeskummer zu erzählen, konnte ich auch nur zuhören und ein therapeutisches Hmm anbieten, das sie dankend annahm und mir am Schluss sagte, dass ich ihr helfen konnte und sowieso der einzige Mensch sei, der sie wirklich verstehen würde.

Hmm …

Ich weiß nicht, ob Zuhören allein tatsächlich ausreichend ist, ob es nicht eher eine hilflos:stille und ausweichende Geste ist.

Wenn ich zu viel zuhöre, fragt man mich, warum ich so still sei … aber wie soll ich diesen reißenden Ideenfluss in ruhigere, begreiflichere Bahnen lenken?

Ich schweige, um durch meine bruckstückhaften Gedanken nicht etwas Unüberlegtes von mir zu geben.

Somit ist Schweigen Flucht, Vorwand und einziges Mittel, nicht ganz zu verstummen.

 

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

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