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the midnight train is whining low …

Möglich, dass Einsamkeit  kein Zustand, sondern eine Charaktereigenschaft von mir geworden ist. Auch wenn es nun doch eine Person mehr ist, die ich zum inneren Kreis meiner happy few (anti-anmaßend, also: die Leute, die mich glücklicherweise ertragen) zählen darf, verbringe ich doch Kernzeiten in mir: Hochsicherheitstraktgedanken, die ich mit niemandem teilen möchte.

Meine KonzertTherapie habe ich ausschleichen lassen: IntroKlaustroEreMisanEgoME!

I’m waiting. I’m still waiting. Bis etwas eintritt, das ich zwar seit langer Zeit kommen sehe, aber so außergewöhnlich gut verdränge, dass es paranoide Formen annimmt. Ein Zug, der erst langsam, und dann mit immer größerem Tempo auf mich zurast. Und ich mich bis zur letzten Sekunde nicht entscheiden kann: soll ich neben oder auf den Gleisen stehen…

Zweifellos wird es auf lange Sicht zu genau diesem Unfall mit Personenschaden kommen. Mit mir am Steuer, eigenverantwortlich.

Immer wieder denke ich: du müsstet doch und warum kannst du nicht.  Ich habe mich als Geisel genommen, und kann mich nicht mehr selbst befreien.

Ich tue nichts.  Nichts tut mich. [Worte, die mir wie irreguläre Reflexe vorkommen]

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Über midlifelover

.....++++***** ??? !!!

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