we lived in water at the tops of trees … playlist march ’15

Fortgeschrittene oder fortschrittliche Vereinsamung? Ich weiß es nicht. Es fühlt sich selten gut, aber genauso selten schlecht an. Sagen wir, dass ich mich damit abgefunden habe, dass es da dieses Vakuum gibt, ein Abgrund, vor dem ich aber immer weniger Angst habe.

Was mein Kommunikationsbedürfnis angeht, stumpfe ich weiter ab.  Es kommt oft vor, dass ich mich tagelang mit niemandem unterhalte.  Inzwischen gibt es immer weniger Personen, die mir wirklich wichtig sind. Ich will niemandem weh tun, und von niemandem verletzt werden.

Um überhaupt einen möglichst stilvollen Rückzug antreten zu können, stopfe ich mein Herz, meinen Kopf mit (pop)kulturellem trash voll. Gutem trash, manchmal sogar substantiell gutem trash. Dennoch bleibt es eine Ersatzhandlung. All diese Listen, diese Lieder, Filme und Satzfetzen aus Büchern in meinen Kapillaren dienen nur diesem einem Zweck: der Anti-Konfrontation.

 

1. cold hard times – lee hazlewood

2. homme fatal – super preachers feat. joanne

3. what can I do ? – the black belles

4. if you’re ready (come go with me) – the staple singers

5. a distorted reality is now a necessity to be free – elliott smith

6. ride into the sun – the velvet underground

7. kung fu – curtis mayfield

8. the end’s not near – band of horses

9. mirror – new found land

10. wait for the summer – yeasayer

11. somebody’s on your case – ann peebles

12. tangled envisioning – waxahatchee

13. avant gardener – cortney barnett

14. solange es euch gut geht – die heiterkeit

15.  easy – mothxr