media monday #196

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1. Von allen übernatürlichen Wesenheiten ist mir Angelina Jolie die übernatürlichste: irgendwie nicht ganz von dieser Welt…

2. Eine gute Regie macht für mich zuvorderst aus, dass der/die FilmemacherIn weiß, welche Story er/sie mit welchen Mitteln (und welchen SchauspielerInnen) erzählen will. Nichts ist schlimmer als einen fehlbesetzten Mittelalter-Plot im Found-Footage-Stil serviert zu bekommen.

3. Das letzte Mal, dass ich mich richtiggehend für einen Film, eine Serie oder etwas dergleichen richtiggehend begeistern konnte ist noch gar nicht so lange her: schon von der ersten Sekunde an hat mich diese Regiearbeit packen können [bis auf das vielleicht etwas zu optimistische (Happy)-End ein urban-melancholischer Wimmelsuchbild-Film ]:

 

4. ____ war in meiner Erinnerung erheblich besser, denn nachdem ich ____ . Die Erinnerung trügt lügt. Immer !

5. Ich finde es richtiggehend traurig, dass gerade bei Produktionen der vergangenen Jahre ____ , denn ____ . Ich kann und will da keinen Trend erkennen, nur irgendwie ist es natürlich schon etwas auffällig, dass Marvel/ DC-und-andere-Superhelden in den letzten 2 oder 3 Jahren inflationär die Kinosäle (und TV Stationen) besetzen. Ob ich das aber gleich traurig finden soll …

6. 3D hat seine Faszination für mich schon lange verloren, weil ich die Technik noch nicht sooo ausgereift finde, als dass sie wirklich die Kinolandschaft revolutionieren könnte, also statt Fazination eher etwas Frustination.

7. Jüngste Blog-Neuentdeckung, die ich jedem ans Herz legen kann, ist ____ , denn ____ . Nicht neu, aber immer wieder gut: Steven Soderberghs Website [besonders sein Salon des Refusés ( Lesetipp der 05Jan)]

media monday #195

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1. ____ ist wirklich ein Film gewordenes Computerspiel, schließlich ____ . Das Nerdige überlass ich jetzt mal den Nerds. Aber Shoot ‚em up kommt dem wahrscheinlich gefährlich nahe. Und tatsächlich, als ich eben gegoogelt habe, steht da diesbezüglich was von einem gleichnamigen Computerspiel-Genre. Das Beste am Film ist immer noch der herrlich-durchgeknallte (in a simplistic manner) Paul Giamatti.

2. Die Figur des ____ wird in ____ gnadenlos verheizt und das, obwohl ____ . Ähm ja. Nächste Frage, bitte.

3. In den God help the Girl Soundtrack bin ich regelrecht vernarrt, denn irgendwie klingt da jeder Song sofort nach Frühling.

 

4. Mit einer der besten Sprüche: siehe 6. (nicht unbedingt Sprüche, aber doppeldeutige verbal clashes – von Mastermind Cormac McCarthy): Reiner: „Do I remind you of someone else?“
Malkina: „Yes, you do.“
Reiner: „Someone you miss?“
Malkina: „Someone who is dead. I don’t think I miss things. I think to miss something is to hope that it will come back, but it’s not coming back.“
Reiner: „You don’t think that’s a bit cold?“
Malkina: „The truth has no temperature.“

5. Alle Adalbert-Stifter-Romane sind ist  in meinen Augen die meiste Zeit völlig spannungsarm, weil es sich dabei oft um naturalistische Naturbetrachtungen, in denen die Figuren bis zur Größe eines Grashalms schrumpfen können, handelt.

6. Erwartet hatte ich mir von The Counselor wirklich nicht viel und jetzt ist es einer meiner liebsten Filme (naja), denn trotz zahlreicher Web-Negativ-Kritiken hat der Film immer wieder faszinierender, zitierfähiger Dialoge und auch sonst bietet der Film so Einiges an Augen- und Denkfutter.

 

 

7. Zuletzt gesehen habe ich Sky Captain and the World of Tomorrow und das war 1920/30-like , weil der Streifen sich – trotz aller Digitaliserung- stark an den Look alter Filme orientiert und schon die zweite Produktion (nach Beowulf) ist, die mir aufgrund ihrer filmtechnischen Innovation gefällt.

media monday #194

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1. Abgesehen von den reinen Schauwerten  ist Beowulf (2007) ein extrem guter (motion capture) Film.

2. ____ ist mal eine richtig gelungene Parodie, denn ____ .

I can’t stand parody (films).

Naja, vielleicht passt das hier ja irgendwie  (zumindest eine vermeintliche Hommage an alle leichtfüßigen Tom-Hanks-Charaktere: parodiert er sich selbst?):

 

3. Es muss ja nicht immer wahnsinnig innovativ sein, aber an ____ ist ja wirklich alles zusammengeklaut, schließlich plagiieren (fast) alle Regisseure gerne (meist ohne es zu wissen oder zu wollen). Tarantino leiht sich für Reservoir Dogs ein paar Ideen aus City on Fire und auch sonst geht er ja ziemlich großzügig mit fremden Filmzitaten um; Kubricks Axtszene aus Shining ist stark an die von Victor Sjöströms Körkarlen, einem schwedischen Stummfilm aus den 1920ern angelehnt, und es ließe sich streiten, inwieweit Tom Hardys Bane (The Dark Knight Rises) sich von Darth Vader (Stimme) und Hannibal Lecter (Mundschutz) inspirieren ließ; trotzdem kommt es doch genau darauf an:  stumpfsinniges Kopieren vs. kreativem Einbauen kleiner Referenzen in das eigene  Œuvre.

4. Wenn auch eigentlich unnötig, war es doch schon toller Fanservice, als immer mal wieder ein paar Breaking Bad Webisoden auftauchten.

5. Die Botschaft/Aussage von  Dabba (dt. Lunchbox), einer Non:BollywoodProduktion aus Indien, hat mich noch lange danach beschäftigt, weil die filmische Metapher (The wrong train can lead you to the right station) viel Platz für meine personal reality ließ.

6. Über neue Filme/Bücher/Serien informiere ich mich am ehesten/liebsten über (eure!) Blogs, Magazine (on- und offline), Youtube, etc.

7. Zuletzt gelesen habe ich Nic Pizolattos Galveston und das war ein filmreifer, literarischer Plot, weil Pizolatto  auch ein gnadenlos talentierter Drehbuchautor ist, der dem (Crime)Noir-Genre durch unkonventionelle Helden (ein sterbenskranker Schuldeneintreiber, der plötzlich wider Willen und Gewissen für zwei junge Menschen sein Leben riskiert) neue Impulse liefert und wie zufällig mit brillanten Sprachbildern um sich wirft [“ (…) die Flecken in meiner Lunge schweben wie Sterne, wie Schrapnelle, die rückwärts durch die Zeit geschleudert wurden.“].