cher[r]ish …

Irgendwann setzt sich die Welt nur noch aus den Farben Rot, Grün und Blau zusammen. Und nach 2 intensiven Wochenend-Tagen, die man mit Pflücken und Nichtpflücken reifer, sehr reifer, aufgeplatzter, blassroter, zu kleiner (nicht in die genossenschaftlich-vorgeschriebenen Formate der Sortierschablone passenden) und prächtiger, übergroßer Kirschen verbringt, ist (fast) Alles noch ein bisschen röter, runder und egaler. Das Universum schrumpft zu einer kleinen, kernhaltigen Masse. Man is(s)t so unglaublich vertieft. Das teilweise Schweigen der Anderen (Erntehelfer/Freunde/family members) passt sich der eigenen Gedankenleere an, kollektive Entspannungstherapie quasi, die nur vom Summen gieriger Insekten begleitet wird. 35° Celsius and more. Aber wozu gibt es Sonnenspray (sic!) und gekühltes bis lauwarmes Mineralwasser. Und so pflückt und flieht man … bis man so durchmeditiert ist, dass einem der Schweiß aus allen Poren bricht. Und es Zeit wird, aus der senkrechten Haltung (meist gestreckter Haltung, weil man ja auch an die höchstgewachsenen Früchte will; Hilfsmittel: 4 bis 5 Meter hohe Alu-Leitern, aber so todesmutig war ich dann doch nicht) in eine horizontale Lage wechseln will, also entweder Hängematte oder Freibad (seit gefühlt 3 Jahren wieder in einem öffentlichen Swimmingpool zu sein, ist ein historisch zweifelhafter Moment) …

Ein paar (Handy)Fotos, die aufgrund schlechter Qualität nur Beweischarakter haben: das letzte Bild stellt tatsächlich ein Zwergkaninchen dar, das nur den Eindruck erweckt, friedlich vor sich hin zu mümmeln, in Wirklichkeit aber genauso lebhaft wie streichelzart war:


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media monday #202

media monday #202

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1. Bei strahlendem Sonnenschein könnte mich höchstens ____ dazu bewegen, mich vor den Fernseher/ins Kino zu setzen, denn ____ . Kinobesuche und TV-(Binge)Watching sind bei mir nicht von gutem/schlechten Wetter abhängig, sondern von depressiven Schüben/ Motivationsleere und anderen Kontrollverlusten.

2. ____ hat ihre/seine besten Tage wirklich hinter sich, wie ____ beweist, denn ____ . Schwere Frage, weil viele(n) totgeglaubte(n) Filmschaffende(n) dann plötzlich doch noch mit einem letzten großen Wurf überraschen/ ein come-back gelingt. Wer weiß, ob und wann Sharon Stone oder Kim Basinger oder Meg Ryan ihren Turning Point haben. Bei den männlichen Kandidaten wäre ich auf die nächste bahnbrechenden Auftritte  Haley Joel Osments, John Cusacks und Edward Furlongs gespannt.

3. Die Epoche der ____ kommt mir ja entschieden zu selten in Filmen/Büchern vor, schließlich ____ . Ich bin epochenlos glücklich.

4. Vegan leben gefiele mir grundsätzlich richtig gut, jedoch kann ich mich dazu noch nicht überwinden, entscheiden … auch wenn ich immer häufiger von tierischen Produkten (und ihren „Herstellern“) angewidert bin.

5. Damit ein ____-Spiel mich so richtig begeistert, muss es so einfach wie möglich sein. Ich bin vermutlich ein Spiele-Dummy, der sich nicht an die dafür notwendigen (?) Regeln halten will.

6. Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan war für mich ein echter Pageturner, weil hier eine wirklich originelle Idee (ein junger (?) Mensch, der jeden Tag aufs Neue in einem fremden Körper erwacht) in filmreifen Bildern umgesetzt wird.

7. Warum gibt es eigentlich nicht viel mehr Blogs/BloggerInnen, die ab und zu podcasten, schließlich bin ich unter anderem auch Stimmenfetischist. (Ich würde ja auch gerne, nur irgendwie fehlt mit Zeit/ Equipement/technisches Know-how/ Ideen … you name it!).

media monday #200

media monday #200

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1. Ungeachtet ihrer/seiner anderen Rollen wird Daniel Craig für mich immer James Bond sein, denn so sehr ich auch bemüht bin, diesen Schauspieler in seiner darstellerischen Vielfalt zu erfassen, kann ich seine Agentenrolle nie ganz ausblenden. Das gleiche passiert mir aber auch mit allen anderen (Ex)007-Stars.

2. Von Daniel Day-Lewis hat man leider schon längere Zeit nichts mehr gehört und das, obwohl ____ … was in seinem Fall aber sicher ein gutes Zeichen ist, weil er seine Rollen immer sehr gewissenhaft auswählt.

3. Es herrscht ja ein regelrechtes Überangebot an Filmen und Serien, weshalb ich mich bisher nie dazu durchringen konnte ____ , weil ____ . Bin immer noch im NO-Game-of-Thrones-Modus.

4. Am besten am Media Monday gefällt mir die Fokussierung auf genau 7 Punkte und die unermüdliche Regelmäßigkeit seines Erscheinens.

5. Wohingegen beim Media Monday ____ dringend eine Frischzellenkur vertragen könnte. Es könnten auch mal andere Medieninhalte (nicht nur Film und TV) abgeklopft werden. Gefühlt einmal im Monat eine Literatur- Frage reicht da nicht, finde ich.

6. Dia Antworten von ____ lese ich meist zuerst, weil ____ . Ich lese die Beiträge möglichst chronologisch.

7. Was ich den anderen TeilnehmerInnen (oder dem Wulf) schon immer einmal sagen wollte: Keep on …

I had a dream last night and you were in it … [playlist february 15]

Kurz nach 8.00 Uhr im morgendlichen Berufsverkehr, mit dem Fahrrad gegen Wind (und vielleicht mal wieder Schnee), schlaftrunkene Fußgänger und plötzlich auf Rot schaltende Ampeln anzukämpfen, erfordert alle Sinne. Eben noch zu Hause, in dieser Gedankeneinsamkeit, warmer Heizungsluft, und dann das: Menschen, Autos, Kälte, noch mehr Menschen. Zum Glück ist da noch dieser in einem Gehörgang befindliche earbud  meines MP3Players. Musik, die die Innen- von der Außenwelt abschirmt und gegebenenfalls auch etwas surrealisieren kann.

Neben den heute nicht mehr ganz so aktuellen 2014 Alben (Banks, Interpol, FKA Twigs, diversen Soundtracks) gibt es ein paar Songs, die mich zeitlos begleiten. Diese hier zum Beispiel:

1. darklands – the jesus and mary chain

2. golden brown – the stranglers

3. i am a psychiatrist – lee ’scratch‘ perry

4. fuck and run – liz phair

5. no other – gene clark

6. at home – crystal fighters

7. go back – tony allen

8. cheek to cheek – billie holiday

9. tidal tendencies – hawk house

10. ich blicke an dir vorbei – pascal finkenauer

11. cold – annie lennox

12. inside a silent tear – carmen mcrae

13. eight line poem – david bowie

14. where i’m from – digable planets

15.  out to get you – james